Universität Duisburg-Essen

Das IEM wurde zum 31.12.2014 aufgelöst.

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Das Institut für Experimentelle Mathematik


Ein kurzes Portrait


    Das Institut für Experimentelle Mathematik (IEM) ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Duisburg-Essen.


    Es wurde 1989 mit Unterstützung der Volkswagen – Stiftung ins Leben gerufen, um Mathematikern, Computerexperten und Nachrichtentechnikern die fachübergreifende Zusammenarbeit unter einem Dach zu ermöglichen. Am 01.01.1999 wurde das Institut um den Lehrstuhl “Technik der Rechnernetze” erweitert (Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungsprofessur). Damit verfügt das Institut nun über zwei Lehrstühle in der Mathematik und über zwei ingenieurwissenschaftliche bzw. informatikorientierte Lehrstühle:


Die Hauptaufgabe des Instituts besteht in der Verstärkung der Wechselwirkung zwischen Mathematik und Computerentwicklung. Hierzu gehören die Aufgabengebiete:


  • Algorithmen und Verfahren für die elektronische Kommunikation sowie sichere und schnelle Datenübertragung
  • Algorithmische Aspekte in der Algebra, der Arithmetischen Geometrie und der Zahlentheorie sowie wissenschaftliches Rechnen
  • Mathematische Grundlagenforschung

Der regelmäßig stattfindende Erfahrungs- und Informationsaustausch gibt der Forschung auf diesen Gebieten neue Impulse, wie zahlreiche Forschungsprojekte und Veröffentlichungen der rund 35 Mitarbeiter des Instituts dokumentieren.
Ein umfangreiches Gästeprogramm und regelmäßig stattfindende internationale Tagungen knüpfen Verbindungen zu Forschern aus aller Welt.

Auf die Ausbildung von Studierenden und Doktoranden sowie auf die Durchführung von Weiterbildungsveranstaltungen legt das IEM besonderes Gewicht. Vorlesungen, Praktika, Kontakte zu führenden Wissenschaftlern und Instituten im In- und Ausland vermitteln dem wissenschaftlichen Nachwuchs ein umfassendes Bild aktueller Fragestellungen auf dem Gebiet der Experimentellen Mathematik und ihrer Zusammenhänge mit Problemen der Datenübertragung und -sicherung. Kooperationspartner aus der Industrie ergänzen das Spektrum durch anwendungsorientierte Aspekte.

Ein wissenschaftlicher Beirat, dem Mathematiker, Ingenieure und Informatiker angehören, begleitet die Arbeit des Instituts.